Legale Online-Casinos in Österreich: Konzession

Updated September 2026
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Konzession, Glücksspielmonopol, Spielerschutz und sichere Casino-Angebote im österreichischen Online-Markt im Überblick.

Modernes Büro in Wien mit Laptop und rechtlichen Dokumenten
Inhaltsverzeichnis
  1. Welche Online-Casinos in Österreich wirklich legal sind
  2. Was sich bei der österreichischen Casino-Lizenz 2026 ändert
  3. So vergleichst du legale Casino-Seiten in Österreich
  4. Österreichische Online-Casinos: Konzession, Grenzen und Spielerschutz
  5. GGL, Malta und Curaçao: Welche Lizenz in Österreich zählt
  6. Casino-Apps in Österreich: sicher mobil spielen
  7. Red Rake, Inspired Gaming und Shuffle Master: Spiele der Anbieter
  8. Spielautomaten und Live-Casino: Was dich erwartet
  9. Online-Casino mit Echtgeld: Einzahlung, Auszahlung und KYC
  10. Legale Casino-Anbieter in Österreich im Überblick

Wenn du nach legalen Online-Casinos in Österreich suchst, führt der erste Blick nicht zu einer langen Rangliste. Entscheidend ist die österreichische Konzession. Für Online-Glücksspiel ist in Österreich das Bundesministerium für Finanzen zuständig: Es vergibt die Konzession und beaufsichtigt die legalen Angebote.

Das österreichische Modell ist kein offener Markt mit vielen gleichberechtigten Plattformen. Für Online-Glücksspiel besteht ein staatliches Glücksspielmonopol mit einem einzigen Konzessionär. Genau hier liegt der Unterschied zu Ländern, in denen mehrere Betreiber parallel zugelassen sind.

Win2day als konzessioniertes Online-Casino

Seit 2008 gibt es laut den vorliegenden Angaben nur ein Online-Casino mit staatlicher österreichischer Konzession. Betrieben wird es von der Österreichischen Lotterien GmbH. Die Plattform heißt Win2day und gilt als einziges Angebot mit einer österreichischen Konzession für elektronische Lotterien und damit auch für Online-Casinospiele.

Für dich ist das der wichtigste Prüfpunkt: Geht es um Slots, Roulette oder andere Casinospiele im Internet, muss der Anbieter unter das österreichische Konzessionssystem fallen. Nach der in einem Fachüberblick wiedergegebenen Whitelist des BMF ist für Online-Glücksspiel nur Win2day als zugelassener Anbieter angeführt. Eine umfangreiche Liste österreichischer Online-Casinos gibt dieses System daher nicht her.

Das klingt weniger spektakulär als manche Werbeseite. Ist aber der Kern der Sache.

Woran du ein legales Angebot erkennst

Ein österreichisch legales Online-Casino sollte seine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen klar ausweisen. Die Angabe darf nicht irgendwo im Kleingedruckten versteckt sein. Wichtig ist außerdem, dass die Lizenznummer überprüfbar ist und die Anbieterangaben zur österreichischen Konzession passen.

Bei meiner Prüfung würde ich deshalb in dieser Reihenfolge vorgehen:

  1. Konzession prüfen: Auf der Website muss die Zuständigkeit des Bundesministeriums für Finanzen nachvollziehbar angegeben sein.
  2. Anbieter identifizieren: Der Betreiber muss eindeutig genannt werden. Bei Win2day ist die Österreichische Lotterien GmbH die relevante Betreiberstruktur.
  3. Whitelist abgleichen: Eine behördliche Liste der Konzessionäre und Ausspielbewilligten ist die bessere Referenz als ein Werbebanner oder ein Vergleichsportal.
  4. Spielangebot einordnen: Eine Lizenz für Sportwetten ist nicht automatisch eine Konzession für Online-Casinospiele. Sportwetten werden in Österreich auf Ebene der Bundesländer geregelt und sind vom Online-Casino rechtlich zu trennen.
  5. Altersgrenze beachten: Am Online-Glücksspiel dürfen in Österreich nur Personen ab 18 Jahren teilnehmen.

Gerade der dritte Punkt spart Zeit. Ein Logo auf der Startseite beweist für sich allein noch keine österreichische Berechtigung.

Warum ausländische Plattformen nicht automatisch legal sind

Viele internationale Anbieter werben mit einer Lizenz aus einer anderen Jurisdiktion. Das kann für deren Sitzland relevant sein, ersetzt aber nicht die österreichische Konzession. Eine ausländische Genehmigung macht ein Online-Casino in Österreich nicht automatisch zu einem legalen österreichischen Angebot.

Das Bundesministerium für Finanzen stuft die Teilnahme an ausländischen Online-Casinos offiziell als unzulässig ein. Für dich zählt deshalb nicht nur, ob eine Plattform irgendeine Lizenznummer nennt. Entscheidend ist, ob sie für Online-Casinospiele in Österreich konzessioniert ist.

Auch ein deutschsprachiger Internetauftritt, Zahlungen in Euro oder eine bekannte Marke ändern daran nichts. Die Website kann professionell aussehen und trotzdem außerhalb des österreichischen Konzessionssystems stehen. Das ist der Moment, in dem viele Vergleiche unsauber werden: Sie stellen internationale Anbieter neben Win2day, obwohl ihre rechtliche Grundlage in Österreich nicht dieselbe ist.

Staatliche Kontrolle statt bloßer Werbeversprechen

Bei einem legalen österreichischen Angebot ist die behördliche Kontrolle ein wesentlicher Bestandteil der Einordnung. Das Bundesministerium für Finanzen ist nicht nur für die Vergabe zuständig, sondern beaufsichtigt die legalen Casinos auch. Dadurch unterscheidet sich die Konzession von einer bloßen Registrierung bei einer ausländischen Stelle.

Die Bezeichnung „legal“ sollte daher nicht allein aus dem Namen des Casinos, einem österreichischen Werbeauftritt oder einem Hinweis auf verantwortungsvolles Spielen abgeleitet werden. Ohne österreichische Konzession fehlt bei Online-Casinospielen der entscheidende Nachweis.

Für die Suche nach legalen Casinos in Österreich bedeutet das: Nicht die Zahl der Marken entscheidet, sondern die Zuständigkeit hinter dem Angebot. Nach den vorliegenden Fakten ist Win2day das zentrale und einzige Online-Casino unter der staatlichen österreichischen Konzession. Die Österreichischen Lotterien stehen dabei hinter dem Betrieb; das Finanzministerium bildet den behördlichen Rahmen.

Was du bei Listen und Rankings beachten solltest

Eine Überschrift wie „beste legale Online-Casinos Österreich 2026“ klingt nach einer Auswahl mehrerer gleich legaler Anbieter. Für Online-Casinospiele passt das nicht ohne Weiteres zur österreichischen Rechtslage. Eine Rangliste darf daher nicht so tun, als hätten mehrere ausländische Plattformen dieselbe österreichische Berechtigung wie Win2day.

Wenn dir eine Seite zahlreiche „legale Casinos online“ präsentiert, prüfe zuerst, ob sie zwischen österreichischer Konzession, ausländischer Lizenz und bloßer Verfügbarkeit für österreichische Nutzer unterscheidet. Diese drei Dinge werden gern in einen Topf geworfen. Rechtlich sind sie nicht dasselbe.

Richtig tun
  • Die Konzession des Bundesministeriums für Finanzen prüfen
  • Den Betreiber eindeutig identifizieren
  • Die behördliche Whitelist als Referenz nutzen
Falsch tun
  • Sich auf Werbebanner oder Vergleichsportale verlassen
  • Nur auf ein Logo auf der Startseite achten
  • Eine Sportwetten-Lizenz mit einer Casino-Konzession verwechseln

Mein einfacher Merksatz lautet: Für Online-Casinospiele in Österreich zählt die Konzession des Bundesministeriums für Finanzen. Alles andere ist Zusatzinformation. Kein Ersatz.

Was sich bei der österreichischen Casino-Lizenz 2026 ändert

2026 ist für das österreichische Online-Casino kein Jahr, in dem plötzlich jede Plattform mit dem Etikett „legal“ auftreten darf. Der entscheidende Punkt ist der Übergang: Das bestehende Glücksspielmonopol gilt weiterhin als rechtlicher Rahmen, während eine Reform vorbereitet wird. Für dich bedeutet das: Legale Online-Casinos für Österreich und legale Online-Casinos mit österreichischer Konzession sind derzeit nicht dasselbe wie ausländische Seiten, die nur auf eine Lizenz aus Malta oder Curaçao verweisen.

Die bestehende Konzession läuft weiter

Nach einem profilbezogenen Überblick gilt die aktuelle Online-Konzession vom 1. Dezember 2025 bis zum 30. September 2027. Diese Angabe beschreibt die Laufzeit der bestehenden Erlaubnis, nicht den Start eines bereits geöffneten Wettbewerbs. Der österreichische Markt bleibt damit zunächst auf das bekannte Konzessionsmodell ausgerichtet.

Das ist wichtig, weil sich Begriffe wie „legale Casino online“ oder „online legale Casino“ schnell mit Werbeversprechen vermischen. Eine Plattform kann deutschsprachig sein, Zahlungen aus Österreich annehmen und trotzdem keine österreichische Konzession besitzen. Für die Einordnung im Jahr 2026 zählt daher weiterhin, welches Modell tatsächlich gilt – nicht, wie modern die Webseite wirkt.

Die geltende Struktur hat einen klaren Namen: Glücksspielmonopol. Für Online-Glücksspiel ist eine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen erforderlich. Win2day wird dabei als einzige Plattform mit österreichischer Konzession für elektronische Lotterien und damit für Online-Casinospiele genannt. Das ist keine offene Liste mit beliebig vielen Anbietern, sondern eine Übergangssituation mit einem zentralen Konzessionär.

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Reform als möglicher Wendepunkt

Ein profilbezogener Überblick beschreibt das Glücksspielreformgesetz 2026 als Entwurf. Nach dieser Darstellung könnte das bisherige Monopol durch einen offenen Konzessionsmarkt ersetzt werden. Entscheidend ist das Wort „Entwurf“: Eine geplante Reform ist noch keine geltende Erlaubnis für neue Anbieter.

Sollte dieser Ansatz umgesetzt werden, würde sich die Marktlogik verändern. Anbieter müssten sich dann um eine österreichische Konzession bewerben, anstatt lediglich auf eine ausländische Lizenz zu verweisen. Für legale Online-Casinos mit österreichischer Lizenz wäre das ein neuer Prüfpunkt: Nicht die Herkunft der Marke, sondern die österreichische Konzession würde über den Zugang zum Markt entscheiden.

Bis daraus eine praktische Änderung für Spieler entsteht, bleibt die bestehende Rechtslage maßgeblich. Eine Seite darf ihre Zukunftspläne also nicht als aktuelle Genehmigung verkaufen. Genau da wird es gern schwammig. Absichtserklärung ist keine Konzession.

Neue Glücksspielaufsicht geplant

Zum Reformvorhaben gehört nach einer Darstellung auf warda.at außerdem eine neue Glücksspielaufsicht. Sie soll künftig die österreichische Casino-Lizenz vergeben und die Marktteilnehmer beaufsichtigen. Heute liegt die Zuständigkeit für die Lizenzvergabe beim Finanzministerium; die geplante Aufsicht würde diese Aufgabe in einer neuen Behördenstruktur bündeln.

Für den Markt wäre das mehr als eine Namensänderung. Eine eigene Aufsicht könnte künftig sowohl Bewerber als auch bereits tätige Anbieter kontrollieren. Welche konkrete Organisation daraus entsteht und wann sie ihre Arbeit übernimmt, ist mit den vorliegenden Angaben jedoch nicht abschließend festgelegt. Deshalb sollte niemand 2026 so tun, als sei die neue Behörde bereits der normale Ansprechpartner für jedes Online-Casino.

Die aktuelle Online-Konzession ist vom 1. Dezember 2025 bis zum 30. September 2027 gültig.

Die Entwicklung betrifft vor allem die Anbieterlandschaft. Sie sagt noch nichts darüber aus, dass ausländische Plattformen automatisch legal werden. Auch ein Reformplan hebt die österreichischen Anforderungen nicht rückwirkend auf.

Geplante Maßnahmen gegen illegale Angebote

Nach warda.at erwägt die österreichische Bundesregierung zudem Internetsperren und Payment-Blocking gegen illegale Casinos. Gemeint sind technische oder zahlungsbezogene Maßnahmen, mit denen der Zugang zu nicht konzessionierten Angeboten erschwert werden könnte.

Auch hier handelt es sich um eine erwogene Maßnahme, nicht um eine bereits vollständig umgesetzte Alltagssperre. Für dich ist die Richtung trotzdem deutlich: Der Staat will den Unterschied zwischen einem österreichisch konzessionierten Angebot und einer ausländischen Plattform stärker durchsetzen.

2026 bleibt damit ein Zwischenjahr. Die aktuelle Konzession läuft weiter, das Glücksspielreformgesetz liegt als Entwurf vor, und eine neue Aufsicht wird vorbereitet. Wer legale Casino-Angebote in Österreich sucht, sollte die Reform deshalb nicht mit einem bereits geöffneten Lizenzmarkt verwechseln. Heute zählt die bestehende Konzession. Erst eine beschlossene und umgesetzte Reform könnte daran etwas ändern.

So vergleichst du legale Casino-Seiten in Österreich

Diese Übersicht hilft Ihnen, Online-Casinos für Österreich 2026 anhand ihrer Lizenz, Bonusangebote, Auszahlungsgeschwindigkeit und Mindesteinzahlung einzuordnen. So können Sie die für Ihre Anforderungen relevanten Merkmale gezielt prüfen.

1
Casombie Online Casino

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 500 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Casombie Online Casino verfügt über eine Curaçao-Lizenz und bietet einen Bonus von bis zu 500 €. Auszahlungen werden innerhalb von 72 Stunden bearbeitet, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.

2
Apparat Gaming

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 200 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Apparat Gaming ist mit einer Curaçao-Lizenz gelistet und bietet bis zu 200 € Bonus. Die Auszahlung erfolgt innerhalb von 48 Stunden, bei einer Mindesteinzahlung von 10 €.

3
win2day

Lizenz: einzige österreichische Online-Konzession (Österreichische Lotterien GmbH), gültig bis 2027 win2day verfügt über die einzige österreichische Online-Konzession der Österreichischen Lotterien GmbH. Diese Lizenz ist bis 2027 gültig.

4
Hölle Games

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 300 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Hölle Games ist durch eine Curaçao-Lizenz gekennzeichnet und bietet einen Bonus von bis zu 300 €. Auszahlungen erfolgen innerhalb von 72 Stunden, die Mindesteinzahlung liegt bei 10 €.

5
Casinos Austria

Lizenz: BMF-Lizenz · Bonus: Willkommensbonus bis zu 200 € · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 24 Stunden · Mindesteinzahlung: 20 € Casinos Austria besitzt eine BMF-Lizenz und bietet einen Willkommensbonus von bis zu 200 €. Auszahlungen werden innerhalb von 24 Stunden bearbeitet, die Mindesteinzahlung beträgt 20 €.

6
Wildz Casino

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 500 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 20 € Wildz Casino verfügt über eine Curaçao-Lizenz und bietet bis zu 500 € Bonus. Die Auszahlung erfolgt innerhalb von 72 Stunden, bei einer Mindesteinzahlung von 20 €.

7
DrückGlück Casino

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 200 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € DrückGlück Casino ist mit einer Curaçao-Lizenz gelistet und bietet einen Bonus von bis zu 200 €. Auszahlungen erfolgen innerhalb von 48 Stunden, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.

8
Wunderino Casino

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 1000 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Wunderino Casino verfügt über eine Curaçao-Lizenz und bietet einen Bonus von bis zu 1000 €. Auszahlungen werden innerhalb von 72 Stunden bearbeitet, die Mindesteinzahlung liegt bei 10 €.

9
BW Gaming

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 300 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 15 € BW Gaming besitzt eine Curaçao-Lizenz und bietet bis zu 300 € Bonus. Die Auszahlung erfolgt innerhalb von 48 Stunden, die Mindesteinzahlung beträgt 15 €.

10
Lazybar Casino

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 200 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Lazybar Casino ist durch eine Curaçao-Lizenz gekennzeichnet und bietet einen Bonus von bis zu 200 €. Auszahlungen erfolgen innerhalb von 48 Stunden, bei einer Mindesteinzahlung von 10 €.

Bei der Auswahl zählt nicht zuerst die Farbe der Startseite oder die Größe der Spielauswahl. Ich prüfe ein Angebot in einer festen Reihenfolge: Konzession, Spielerschutz, Verifizierung, Bonusregeln und Auszahlung. So wird aus dem Wunsch nach dem besten legalen Online-Casino ein nachvollziehbarer Vergleich statt einer hübschen Bestenliste.

1. Konzession und Nachweis prüfen

Der erste Blick gehört dem rechtlichen Status. Ein Online-Casino darf in Österreich nur angeboten werden, wenn es eine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen besitzt. Auf der Webseite sollte deshalb klar stehen, wer die Konzession hält. Auch die Lizenznummer muss überprüfbar sein.

Ich verlasse mich dabei nicht auf ein Siegel im Fußbereich. Entscheidend ist, ob sich der Anbieter in der öffentlichen BMF-Whitelist als Konzessionär oder Ausspielbewilligter nachvollziehen lässt. Für elektronische Lotterien ist laut einer geprüften Übersicht nur Win2day als zugelassene Plattform angeführt. Ein ausländischer Lizenzhinweis ersetzt diesen Nachweis nicht.

Das ist kein Detail für Juristen. Verträge mit nicht konzessionierten Anbietern können nach österreichischer Rechtsprechung nichtig sein. Wer also legale Casino-Seiten in Österreich vergleicht, sollte den Anbieter zuerst rechtlich einordnen und erst danach Spiele oder Boni ansehen.

2. Limits nicht nur überfliegen

Der nächste Punkt sind die Grenzen für Einzahlung, Einsatz und Spielzeit. Bei konzessionierten Casinos gelten laut dem Bericht von warda.at Einzahllimits und tägliche Begrenzungen der Spieldauer. Derselbe Bericht beschreibt außerdem, dass österreichisch konzessionierte Online-Casinos Einzahlungen, Einsätze und Verluste begrenzen können.

Wichtig ist die genaue Darstellung auf der Seite. Suche nach dem Menü für verantwortungsvolles Spielen und lies nach, ob dort eigene Limits, Selbstsperre und eine Cooling-off-Periode erklärt werden. Ein bloßer Hinweis auf Spielerschutz sagt wenig aus, wenn du nicht erkennst, welche Einstellung du tatsächlich vornehmen kannst.

Eine rechtliche Obergrenze für Einzahlungen wird in einem profilbezogenen Überblick nicht festgestellt. Deshalb würde ich keine Seite bevorzugen, die mit einer scheinbar großzügigen Einzahlungsmöglichkeit wirbt. Entscheidend ist, welche Begrenzungen der Anbieter transparent nennt und wie leicht du sie ändern oder verschärfen kannst.

3. Altersprüfung und Identität

Vor der ersten Auszahlung muss die Identität vollständig verifiziert werden. Das ist der Punkt, an dem viele Spieler zu spät genauer hinsehen. Prüfe daher schon vor der Einzahlung, welche Unterlagen verlangt werden und ob die Angaben zu Name, Adresse und Geburtsdatum zusammenpassen müssen.

In Österreich gilt für die Teilnahme am Online-Glücksspiel ein Mindestalter von 18 Jahren. Eine seriöse Seite erklärt die Alters- und Identitätsprüfung nicht erst dann, wenn Geld ausgezahlt werden soll. Ich sehe mir außerdem an, ob die Datenschutzhinweise und die Bedingungen auf Deutsch verfügbar sind.

4. Bonus nicht nach der Überschrift beurteilen

Ein Bonus ist erst vergleichbar, wenn alle Bedingungen danebenliegen. Achte auf den Wagering-Faktor, die Gültigkeitsdauer, zugelassene Spiele, mögliche Einsatzgrenzen und einen Auszahlungs-Cap. Fehlt eine dieser Angaben, bleibt der beworbene Vorteil unklar.

Check vor der Anmeldung

Bei bwin und LeoVegas wird in einem profilbezogenen Vergleich ein Wagering-Faktor von 35x auf Einzahlungs- und Bonusbetrag genannt. Bei der Gültigkeit gibt es allerdings eine abweichende Dokumentation: Für bwin werden 30 Tage genannt, während die Gültigkeit des LeoVegas-Bonus zum Zeitpunkt der Prüfung nicht dokumentiert war. Genau solche Unterschiede gehören in den Vergleich — nicht in eine pauschale Rangliste.

5. Auszahlung realistisch bewerten

Zum Schluss prüfe ich den Weg zurück zum eigenen Konto. Die Seite sollte erklären, welche Zahlungsarten unterstützt werden, welche KYC-Schritte vorher abgeschlossen sein müssen und ob Namen von Einzahlungs- und Auszahlungskonto übereinstimmen müssen. Als Zahlungsarten österreichisch konzessionierter Casinos werden Mastercard, Visa, EPS-Überweisung, Paysafecard und EuroBons genannt.

Für Win2day nennt ein profilbezogener Überblick eine Auszahlung innerhalb von zwei bis drei Werktagen, vorbehaltlich der KYC-Verifizierung. Das ist eine konkrete Anbieterangabe, keine allgemeine Zusage für alle Casino-Seiten. Genau deshalb sollte die Auszahlungsinformation immer beim jeweiligen Betreiber geprüft werden.

Meine Reihenfolge bleibt schlicht: erst Konzession, dann Limits, KYC, Bonus und Auszahlung. Bei legalen Spielautomaten und anderen legalen Casino-Spielen entscheidet nicht die längste Startseite, sondern ob diese fünf Punkte offen und überprüfbar erklärt werden.

Österreichische Online-Casinos: Konzession, Grenzen und Spielerschutz

Bei österreichischen Online-Casinos entscheidet nicht nur der Name auf der Startseite. Maßgeblich ist, ob das Angebot über eine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen verfügt. Erst dann handelt es sich um ein offiziell zulässiges Online-Glücksspielangebot. Für dich hat das praktische Folgen: Die Plattform muss Schutzvorgaben einhalten und darf das Spiel nicht völlig ohne Begrenzungen laufen lassen.

Welche Grenzen für Spieler wichtig sind

In konzessionierten Casinos gehören Einzahllimits und tägliche Begrenzungen der Spieldauer zum Spielerschutz. Das bedeutet nicht automatisch, dass jede Plattform dieselben Werte oder Einstellungen verwendet. Die konkrete Ausgestaltung solltest du direkt im Spielerkonto und in den Bedingungen des Anbieters prüfen.

Ein Profil kann außerdem Begrenzungen für mehrere Bereiche vorsehen:

Ein österreichischer Fachbeitrag auf warda.at beschreibt diese Möglichkeiten ausdrücklich für österreichisch konzessionierte Online-Casinos. Ich würde daraus aber keine allgemeine gesetzliche Einzahlungssumme ableiten. Ein weiterer Fachüberblick kommt nämlich zu dem Ergebnis, dass Österreich keine gesetzliche Obergrenze für Einzahlungen festlegt. Beides muss sauber getrennt werden: Ein Anbieter kann Schutzlimits einsetzen, ohne dass daraus ein einheitlicher nationaler Höchstbetrag folgt.

Für dich heißt das: Lies nicht nur den Werbetext. Öffne die Einstellungen für verantwortungsvolles Spielen und kontrolliere, welche Grenze tatsächlich aktiviert ist. Ein Limit ist nur dann hilfreich, wenn du es vor dem Spielen festlegst und nicht erst dann, wenn bereits Geld verloren wurde.

Altersgruppe und Zugang

Am Online-Glücksspiel in Österreich darfst du erst ab 18 Jahren teilnehmen. Das Mindestalter ist keine freiwillige Regel einzelner österreichischer sichere legaler Casinos, sondern eine Voraussetzung für die Teilnahme. Bei der Registrierung und spätestens vor der Auszahlung wird deshalb die Identität geprüft.

Auch der Wohnsitz und die persönlichen Daten müssen zum Spielerkonto passen. Wer Angaben verschleiert oder ein fremdes Konto verwendet, riskiert eine Sperre und Probleme bei der Auszahlung. Das klingt trocken, erspart aber später viel Ärger.

Besondere Vorgaben gelten für jüngere Erwachsene. Nach den vorgegebenen Marktregeln beträgt das Einzahlungslimit für Spieler unter 26 Jahren 250 Euro pro Woche; für Spieler ab 26 Jahren sind 1.680 Euro pro Monat genannt. Diese Werte solltest du als konkrete Vorgaben des beschriebenen österreichischen Konzessionsmodells verstehen, nicht als allgemeine Empfehlung für jedes Glücksspielangebot.

Spieler unter 26

Das Einzahlungslimit beträgt 250 Euro pro Woche.

Spieler ab 26

Das Einzahlungslimit beträgt 1.680 Euro pro Monat.

Was „sicher“ hier wirklich bedeutet

Legale österreichische Online-Casino-Seiten müssen Schutzmechanismen technisch umsetzen können. Dazu zählen selbst gesetzte Grenzen ebenso wie die Möglichkeit, das Spiel zu unterbrechen. Vorgesehen sind Selbstsperre und eine Cooling-off-Periode. Damit kannst du den Zugang für eine bestimmte Pause blockieren, statt dich allein auf Disziplin im laufenden Spiel zu verlassen.

Eine Besonderheit betrifft Automatensalons: Laut warda.at kann auf Landesebene eine eigene Online-Casino-Lizenz für den Betrieb eines Automatensalons beantragt werden. Das ist nicht mit einer allgemeinen österreichischen Konzession für Online-Casinospiele gleichzusetzen. Für dich zählt daher der genaue Geltungsbereich der Bewilligung.

Ein legaler Zugang bedeutet also nicht risikofreies Spielen. Er bedeutet überprüfbare Zuständigkeit, festgelegte Schutzvorgaben und technische Grenzen. Geld solltest du nur einsetzen, dessen Verlust du verkraftest.ileswi

GGL, Malta und Curaçao: Welche Lizenz in Österreich zählt

Bei Online-Casinos werden verschiedene Genehmigungen gern in einen Topf geworfen. Für Österreich ist das gefährlich. Eine Lizenz aus Deutschland, Malta oder Curaçao kann belegen, dass eine ausländische Behörde den Anbieter prüft. Sie ersetzt aber keine österreichische Konzession für Online-Glücksspiel.

Was bedeutet eine GGL-Lizenz?

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder, kurz GGL, ist für den deutschen Glücksspielmarkt zuständig. Deshalb können Suchbegriffe wie „legale Online-Casinos mit GGL-Lizenz“ oder Angebote aus Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg sinnvoll sein, wenn du dich über Deutschland informierst.

Für Österreich folgt daraus jedoch nichts. Deutsche Länderregelungen gelten nicht automatisch hier. Das betrifft auch Angebote, die in Deutschland eine GGL-Erlaubnis besitzen oder in einem deutschen Bundesland zugelassen sind. Eine deutsche Genehmigung ist kein österreichischer Nachweis.

Kurz gesagt: Deutschland ist nicht Österreich.

Malta und Curaçao

Die Malta Gaming Authority, kurz MGA, ist ein ausländischer Lizenzgeber. Auch Curaçao verfügt über eine eigene Glücksspielaufsicht; in diesem Zusammenhang wird häufig das GCB, die Tobique Gaming Commission, genannt. Anjouan Gaming gehört ebenfalls zu den ausländischen Lizenzgebern, die in Anbieterangaben auftauchen können.

Solche Lizenzen lassen sich oft an einer Kombination aus Buchstaben und Zahlen erkennen. Die Lizenznummer allein beantwortet aber nicht die entscheidende Frage: Darf dieses Casino Online-Glücksspiel in Österreich anbieten?

Nach der österreichischen Rechtslage zählt dafür die Konzession des Bundesministeriums für Finanzen. Eine Malta- oder Curaçao-Lizenz macht ein Angebot daher nicht zu einem in Österreich konzessionierten Online-Casino. Dasselbe gilt für eine Genehmigung aus Deutschland.

Warum der Standort des Lizenzgebers zählt

Wenn du dich bei einem ausländischen Casino anmeldest, schließt du den Vertrag nicht mit einem österreichischen Konzessionär. Das österreichische Finanzministerium stuft die Teilnahme an ausländischen Online-Casinos offiziell als unzulässig ein. Eine ausländische Lizenz ändert daran nichts.

Auch zivilrechtlich ist die Sache nicht bloß theoretisch: Verträge mit nicht konzessionierten Anbietern können nach österreichischer Rechtsprechung nichtig sein. Bei Problemen mit Konto, Auszahlung oder Bonus steht damit nicht automatisch derselbe rechtliche Schutz zur Verfügung wie bei einem österreichischen Konzessionär.

Nicht mit Sportwetten verwechseln

Sportwetten laufen in Österreich rechtlich anders. Nach einer Darstellung auf warda.at werden sie derzeit nicht als Glücksspiel nach dem österreichischen Glücksspielgesetz eingestuft; ihre Regulierung liegt deshalb bei den Bundesländern. Das erklärt, warum bei Sportwetten andere Bewilligungen und regionale Regeln eine Rolle spielen können.

Für Online-Casino-Spiele wie Slots, Roulette und Live-Casino ist diese Einordnung kein Freifahrtschein. Hier bleibt die österreichische Konzession der maßgebliche Punkt. Eine GGL-, MGA- oder Curaçao-Lizenz kann interessant sein, wenn du den ausländischen Markt bewertest. Für ein legales österreichisches Online-Casino reicht sie nicht.

Rechtlicher Hinweis

Eine Lizenz aus Malta oder Curaçao ersetzt keine österreichische Konzession und macht ein Angebot in Österreich nicht automatisch legal.

Casino-Apps in Österreich: sicher mobil spielen

Eine legale Casino-App für Österreich beginnt nicht im App-Store, sondern bei der Konzession. Für Online-Casinospiele ist entscheidend, ob der Betreiber in Österreich konzessioniert ist. Ein schönes Symbol auf dem Smartphone ersetzt diese Prüfung nicht. Laut einem einschlägigen Marktüberblick ist Win2day die einzige Plattform mit österreichischer Konzession für elektronische Lotterien und damit für Online-Casinospiele. Auch die dort ausgewertete BMF-Whitelist führt für Online-Glücksspiel nur Win2day als zugelassenen Anbieter.

Das ist der wichtige Unterschied zwischen einer legalen Online-Casino-App und einer beliebigen ausländischen Anwendung. Eine App kann technisch sauber wirken, deutschsprachig sein und Zahlungen aus Österreich annehmen. Daraus folgt noch keine österreichische Berechtigung. Ich prüfe deshalb zuerst den Betreiber und erst danach die mobile Oberfläche. Sonst bewertet man am Ende nur Farbe, Ladezeit und das Logo. Hübsch, aber rechtlich wertlos.

App oder mobile Webseite?

Nicht jedes legale Angebot braucht eine eigene Anwendung. Ein konzessionierter Betreiber kann den Zugang auch als mobile Webseite bereitstellen, die du im Browser öffnest und zum Startbildschirm hinzufügst. Für die rechtliche Einordnung zählt nicht, ob die Anwendung aus dem App-Store kommt oder als Web-App läuft. Maßgeblich bleibt der Betreiber mit seiner österreichischen Konzession.

Bei einer echten App achte ich auf den offiziellen Herausgeber, die passende Webadresse und die Übereinstimmung mit dem Betreiberkonto. Verlinkt die Anwendung auf eine andere Domain, verlangt sie eine zusätzliche Registrierung oder nennt sie keine klare Anbieterbezeichnung, breche ich die Prüfung ab. Eine legale Casino-App sollte außerdem nicht so tun, als wäre sie ein unabhängiges Produkt, wenn dahinter ein anderer Betreiber steht.

Mobile Prüfung vor der Anmeldung

Auf dem Smartphone kontrollierst du dieselben Angaben wie am Computer, nur oft schlechter sichtbar:

Für Einzahlungen werden bei österreichisch konzessionierten Casinos Mastercard, Visa, EPS-Überweisung, Paysafecard und EuroBons genannt. Taucht eine Zahlungsart in der App auf, die auf der offiziellen Betreiberseite nicht nachvollziehbar ist, würde ich sie nicht verwenden. Besonders wichtig: Die mobile Anmeldung darf die Identitätsprüfung nicht aushebeln. Vor der ersten Auszahlung ist eine vollständige KYC-Verifizierung erforderlich; die App ist also nur der Zugang, keine Abkürzung an den Kontrollen vorbei.

Red Rake, Inspired Gaming und Shuffle Master: Spiele der Anbieter

Bei einem legalen Online-Casino in Österreich kommt es nicht nur auf den Betreiber an. Auch die Herkunft der Spiele fällt auf, sobald du das Angebot genauer ansiehst. Red Rake Gaming, Inspired Gaming und Shuffle Master stehen dabei für unterschiedliche Arten von Inhalten. Ihre Namen sagen aber nichts über die österreichische Konzession des Casinos aus. Entscheidend bleibt, ob die Plattform selbst vom Bundesministerium für Finanzen konzessioniert ist.

Red Rake Gaming

Red Rake Gaming ist vor allem für digitale Spielautomaten bekannt. Die Spiele unterscheiden sich durch Thema, Bonusfunktionen und Spielmechanik. Für dich ist wichtig, den Entwickler nicht mit dem Betreiber zu verwechseln: Ein Red-Rake-Titel kann auf einer Plattform erscheinen, deren rechtlicher Status separat geprüft werden muss.

Der Entwicklername ist deshalb ein Merkmal des Spielangebots, kein Lizenznachweis. Steht ein Spiel in einem österreichischen Casino, solltest du zusätzlich kontrollieren, ob das Casino als konzessioniertes Angebot erkennbar ist und seine Bedingungen auf Deutsch bereitstellt. Der Spieltitel allein reicht nicht.

Inspired Gaming

Inspired Gaming liefert ebenfalls digitale Casinospiele und Inhalte für verschiedene Plattformen. Der Anbieter kann im Spielautomatenbereich auftauchen, steht aber nicht für eine eigene österreichische Online-Casino-Lizenz. Genau diese Trennung wird in Vergleichen gern übersehen.

Red Rake Gaming

Ein Softwareentwickler, der für die Erstellung von digitalen Spielautomaten und deren Mechaniken spezialisiert ist.

Ich schaue bei solchen Angaben zuerst auf den konkreten Spieltitel und danach auf den Betreiber. Ein bekannter Entwickler macht eine ausländische Plattform nicht automatisch zu einem legalen Online-Casino in Österreich. Das klingt banal, spart aber später Ärger.

Shuffle Master und Tischspiele

Shuffle Master ist besonders mit Tischspielen und Casino-Equipment verbunden. Im Online-Bereich kann der Name im Zusammenhang mit digitalen Tischspielinhalten auftauchen. Auch hier gilt: Der Entwickler oder Lieferant stellt den Inhalt bereit, während die Konzession beim Casino beziehungsweise beim zuständigen Betreiber liegt.

Zum Live-Casino gehören laut der vorliegenden Quelle Live-Roulette, Live-Blackjack und Live-Baccarat. Ob ein bestimmtes Format verfügbar ist, hängt vom jeweiligen Angebot ab. Aus dem Namen eines Spielsystems lässt sich keine Aussage über die österreichische Zulässigkeit der gesamten Plattform ableiten.

Spiele richtig einordnen

Ein Profilüberblick nennt für Win2day Titel von Novomatic und Greentube. Diese Angabe beschreibt das dort aufgeführte Spieleangebot, nicht eine allgemeine Liste aller Entwickler auf österreichischen Plattformen. Bei einzelnen Slots lohnt sich außerdem ein Blick auf die veröffentlichte Spielinformation. Drittanbieter-Tracker geben den RTP von Book of Dead mit 96,21 % an; das ist eine Angabe dieser Tracker und keine Zusage für eine einzelne Spielrunde.

So bleibt die Prüfung sauber: Entwickler für die Herkunft des Spiels, Betreiber für das Angebot und die Konzession. Nicht vermischen.

Spielautomaten und Live-Casino: Was dich erwartet

Bei legalen Spielautomaten geht es nicht nur um bunte Walzen. Entscheidend ist, welche konkreten Spiele angeboten werden und wie sie sich beim Spielen anfühlen. Auf einer österreichischen Plattform findest du unterschiedliche Themen, Funktionen und Spielweisen – vom klassischen Drei-Walzen-Stil bis zum modernen Video-Slot mit Bonusmechanik.

Spielautomaten: bekannte Titel und unterschiedliche Spielideen

Book of Dead setzt auf ein ägyptisches Abenteuer-Thema und eine Freispiele-Funktion. Drittanbieter-Tracker geben den RTP dieses Spiels mit 96,21 % an. Dieser Wert stammt aus solchen Trackern, nicht aus einer allgemeinen Zusage für jede Spielsituation.

Auch Starburst gehört zu den bekannten Video-Slots. Der Titel arbeitet mit farbigen Edelsteinen und expandierenden Symbolen. Sweet Bonanza verfolgt dagegen ein Süßigkeiten-Thema und verbindet fallende Symbole mit Gewinnkombinationen. Wer eher klassische Motive mag, kann sich Gonzo’s Quest, Legacy of Dead oder Age of the Gods ansehen.

Eine vollständige Aufzählung aller verfügbaren Spiele wäre wenig hilfreich, weil sich das Sortiment je nach Plattform ändern kann. In einem profilbezogenen Überblick werden für Win2day Titel von Novomatic und Greentube genannt. Das zeigt, dass bei Spielautomaten sowohl österreichische als auch international bekannte Spielinhalte eine Rolle spielen können. Der Name des Entwicklers sagt aber noch nichts über die rechtliche Einordnung des Casinos aus.

Live-Casino: Spieltisch statt Walzen

Im Live-Casino läuft das Spiel nicht wie ein gewöhnlicher Automat ab. Der Tisch wird per Videostream übertragen, und ein echter Spielleiter führt die Runde. Laut der vorliegenden Quelle umfasst dieser Bereich Live-Roulette, Live-Blackjack und Live-Baccarat.

Bei Monopoly Live wird das bekannte Brettspiel-Thema mit einem Live-Spiel kombiniert. Fan Tan folgt einem anderen Prinzip und ist weniger vertraut, während Gates of Olympus Super Scatter kein Live-Tisch, sondern ein weiterer Spielautomaten-Titel ist. Die Begriffe sollte man deshalb nicht durcheinanderwerfen. Ein Spiel mit moderner Präsentation ist nicht automatisch ein Live-Casino-Spiel.

Mein praktischer Rat: Schau zuerst auf das konkrete Format. Willst du Walzen, Symbole und Bonusfunktionen, bist du bei Spielautomaten richtig. Suchst du einen moderierten Tisch mit Roulette, Blackjack oder Baccarat, passt der Live-Bereich besser. Mehr Technik ersetzt keine klare Spielbeschreibung.

Wichtige Erkenntnisse

  • Die österreichische Konzession ist das entscheidende Kriterium für Legalität.
  • Win2day ist derzeit der einzige Anbieter unter der staatlichen Konzession.
  • Eine Reform des Glücksspielgesetzes für 2026 ist derzeit noch ein Entwurf.
  • Sicherheit bedeutet nicht nur Technik, sondern vor allem rechtliche Zuständigkeit.

Online-Casino mit Echtgeld: Einzahlung, Auszahlung und KYC

Bei einem legalen Online-Casino mit Echtgeld schaue ich nicht zuerst auf den Bonus, sondern auf den Zahlungsweg. Entscheidend ist, ob die Einzahlung über einen nachvollziehbaren Kanal läuft und ob vor der Auszahlung eine Identitätsprüfung vorgesehen ist. Bei konzessionierten Angeboten werden dafür Mastercard, Visa, EPS-Überweisung, Paysafecard und EuroBons genannt. Welche Methode dir tatsächlich angezeigt wird, hängt vom jeweiligen Konto und den Bedingungen des Anbieters ab.

Einzahlung mit Echtgeld

Vor der ersten Einzahlung solltest du prüfen, ob der Zahlungsempfänger mit dem Casino übereinstimmt. Eine Weiterleitung auf fremde Konten oder unklare Zahlungsdienstleister ist kein Detail, das ich einfach übergehen würde. Bei Kartenzahlungen werden Mastercard und Visa genannt; mit EPS erfolgt die Zahlung über das österreichische Online-Banking. Paysafecard und EuroBons funktionieren dagegen als vorausbezahlte Guthabenlösungen.

Wichtig bleibt: Eine Einzahlung bestätigt noch nicht, dass du sofort auszahlen kannst. Bei einem legalen Echtgeldkonto gehört die Identitätsprüfung zum Ablauf. Dafür können persönliche Angaben und ein Identitätsnachweis verlangt werden. Ohne abgeschlossene KYC-Prüfung wird die erste Auszahlung nicht freigegeben.

KYC vor der ersten Auszahlung

KYC steht für die Prüfung deiner Identität. Ich würde die verlangten Daten bereits bei der Registrierung korrekt angeben und nicht erst dann reagieren, wenn Geld abgehoben werden soll. Abweichende Namen, unvollständige Angaben oder ein Zahlungsmittel auf eine andere Person können die Bearbeitung stoppen.

Die Prüfung ist keine Bonusbedingung, sondern eine Zugangskontrolle für das Echtgeldkonto. Erst wenn der Anbieter deine Identität bestätigt hat, wird die Auszahlung bearbeitet. Das gilt besonders für die erste Auszahlung.

Auszahlung und Bearbeitungszeit

Für Win2day nennt ein profilbezogener Überblick eine Auszahlung innerhalb von zwei bis drei Werktagen, sofern die KYC-Verifizierung abgeschlossen ist. Diese Angabe bezieht sich auf Win2day und darf nicht automatisch auf jedes Echtgeld-Casino übertragen werden. Entscheidend ist außerdem, ob noch eine offene Prüfung oder eine nicht erfüllte Bonusregel besteht.

Bei bwin und LeoVegas wird in einem solchen Überblick ein Wagering-Faktor von 35x auf Einzahlungs- und Bonusbetrag genannt. Die Bedingung betrifft dort die Bonusnutzung, nicht jede Auszahlung aus Echtgeld. Lies deshalb vor der Aktivierung, ob du den Bonus überhaupt brauchst. Weniger Papierkram. Mehr Klarheit.

Legale Casino-Anbieter in Österreich im Überblick

Bei der Suche nach legalen Casino-Anbietern in Österreich stolperst du schnell über lange Listen ausländischer Marken. Für Online-Casinospiele ist die Einordnung aber deutlich enger: Entscheidend ist nicht, wie bekannt ein Name ist, sondern ob eine österreichische Konzession für elektronische Lotterien vorliegt.

Win2day: das konzessionierte Online-Angebot

Win2day wird in den vorliegenden Angaben als einzige Plattform mit österreichischer Konzession für elektronische Lotterien und damit für Online-Casinospiele genannt. Dahinter steht die Österreichische Lotterien GmbH. Für dich ist das der zentrale Anlaufpunkt, wenn du ein Online-Angebot suchst, das dem österreichischen Konzessionsmodell zugeordnet ist.

Auch eine veröffentlichte Auswertung der BMF-Whitelist führt für Online-Glücksspiel ausschließlich Win2day als zugelassenen Anbieter an. Das ist keine allgemeine Bestenliste, sondern eine Zuständigkeitsfrage: Die Liste soll zeigen, welche Anbieter im österreichischen System erfasst sind.

Mein praktischer Schluss daraus: Bei einem anderen Namen solltest du nicht vom Werbeauftritt, einer europäischen Lizenz oder bekannten Spielen auf die österreichische Berechtigung schließen. Maßgeblich bleibt der überprüfbare Konzessionsnachweis des Bundesministeriums für Finanzen.

Casinos Austria: Spielbanken vor Ort

Die Casinos Austria AG gehört ebenfalls zur legalen Anbieterstruktur, aber in einem anderen Bereich. Sie besitzt die einzige Konzession für Spielbanken in Österreich. Damit steht sie für das stationäre Casinoangebot und ist nicht einfach ein zweiter Online-Casino-Anbieter neben Win2day.

Diese Trennung hilft beim Vergleich:

Bereich Zuständiger Anbieter
Online-Casinospiele und elektronische Lotterien Win2day beziehungsweise Österreichische Lotterien GmbH
Stationäre Spielbanken Casinos Austria AG

Ein Name, zwei Welten? Nein. Zwei Konzessionen gibt es gerade nicht.

So ordnest du weitere Marken ein

Marken wie bet365, Betway oder LeoVegas können im Internet sichtbar sein, gehören dadurch aber nicht automatisch zu den legalen österreichischen Online-Casino-Anbietern. Für die Einordnung zählt die österreichische Konzession, nicht die bloße Erreichbarkeit der Webseite.

Wenn du eine Plattform prüfst, reichen deshalb drei Schritte: Anbietername feststellen, österreichischen Konzessionshinweis suchen und die Angabe über das BMF-System nachvollziehen. Fehlt dieser Bezug, solltest du das Angebot nicht als österreichisch konzessioniertes Online-Casino einordnen.

Welche Spielerschutz-Maßnahmen gibt es bei legalen Online-Casinos in Österreich?

Ja, in konzessionierten Casinos gelten Einzahllimits und tägliche Begrenzungen der Spieldauer. Außerdem können Einzahlungen, Einsätze und Verluste begrenzt werden.

Wie kann ich eine ausländische Casino-Lizenz für Österreich überprüfen?

Eine ausländische Lizenz kannst du anhand der Lizenznummer beim jeweiligen Lizenzgeber prüfen. Sie ersetzt jedoch keine österreichische Konzession: Für Online-Casinospiele in Österreich ist der Abgleich mit der BMF-Whitelist entscheidend.

Kann ich mein Geld von einem Online-Casino ohne Lizenz zurückfordern?

Ja, Verträge mit nicht konzessionierten Anbietern können nach österreichischer Rechtsprechung nichtig sein. Dadurch kann grundsätzlich ein Anspruch auf Rückforderung bestehen.

Welche rechtlichen Anforderungen müssen Online-Glücksspielseiten erfüllen, um in Österreich tätig zu werden?

Sie brauchen für Online-Casinospiele eine österreichische Konzession und müssen unter der Aufsicht des Bundesministeriums für Finanzen stehen. Außerdem müssen sie unter anderem Alterskontrollen sowie Limits für Einzahlungen, Einsätze und Verluste ermöglichen.

Ist mobiles Spielen möglich?

Ja, mobiles Spielen ist möglich, sofern du ein konzessioniertes Online-Casino nutzt. Für Online-Casinospiele in Österreich ist dabei die österreichische Konzession maßgeblich.

Spielerschutz

Erstellt von der Redaktion von „Online Casino Boni”.

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